Hundefutter: das beste Futter für Ihren Hund

Hundefutter: das beste Futter für Ihren Hund

von Belpatt, am 02.01.2017

Welche Arten von Futter gibt es für Ihren Hund?

Bevor Sie sich fragen, welches Produkt Sie kaufen sollen, sollten Sie wissen, dass es mehrere Kategorien von Hundefutter gibt:

  • Am weitesten verbreitet ist Trockenfutter. Es handelt sich um ein industriell hergestelltes, trockenes Futter.
  • Fleischbällchen oder Nassfutter in Dosen. Ebenfalls industriell hergestellt, aber feucht.
  • Selbst gekochte Mahlzeiten, weniger verbreitet, weil aufwendiger.
  • Eine Ernährung aus Fleisch und Knochen, von der wir abraten: Sie deckt den Nährstoffbedarf des Hundes nicht und führt zu Mangelerscheinungen.

Beim Industriefutter gibt es die unterschiedlichsten Sorten, vereinfacht lassen sie sich aber in zwei Kategorien einteilen:

  • Futter höherer Qualität, oft mit den Angaben „Gesundheit" oder „Premium" gekennzeichnet. Diese Produkte gibt es meist in mehreren Linien: „große Rassen", „kleine Hunde", „Senioren", „aktive Hunde" und so weiter.
  • Futter geringerer Qualität, wie Sie es im Supermarkt finden.

Welches Futter sollten Sie also für Ihren Hund wählen?

Selbst zubereitetes Futter kann auf den ersten Blick als gute, vielleicht sogar als beste Lösung erscheinen.

Sie können auf diesem Weg tatsächlich Herkunft und Qualität der Zutaten kontrollieren und die Mengen genau auf den Nährstoffbedarf Ihres Hundes abstimmen.

Diese Fütterungsart hat allerdings zwei wesentliche Nachteile:

  • Den Zeitaufwand für die Zubereitung der Mahlzeiten. Wenn Sie schon für Ihre eigenen wenig Zeit haben, dürfte es kaum leichter sein, Zeit für die Ihres Hundes zu finden.
  • Außerdem setzt es voraus, dass Sie den Nährstoffbedarf Ihres Hundes genau kennen. Ohne fundiertes Wissen ist das keineswegs selbstverständlich.

Industriefutter erspart Ihnen all das. Die Zeitersparnis liegt auf der Hand, und die Nährstoffzusammensetzung der Produkte wurde auf den Bedarf des Hundes abgestimmt: Darum müssen Sie sich nicht mehr kümmern.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, bleibt nur noch die Wahl aus dem großen Angebot im Handel.

Sollten Sie Trockenfutter oder Nassfutter wählen?

In den meisten Fällen empfehlen wir Trockenfutter, immer zusammen mit frischem Wasser, das den ganzen Tag frei zur Verfügung steht.

Warum Trockenfutter statt Nassfutter? Vor allem wegen der Zahngesundheit Ihres Hundes. Nassfutter ist zudem oft fetter als Trockenfutter, was einen zweiten erheblichen Nachteil darstellt.

Es stimmt, dass Hunde Nassfutter im Allgemeinen lieber mögen. Nutzen Sie das, um Ihrem Hund damit eine Freude zu machen – halten Sie es aber besser die Ausnahme.

Welches Trockenfutter sollten Sie für Ihren Hund wählen?

Wie oben erwähnt, soll Industriefutter, und insbesondere Trockenfutter, Ihrem Hund die nötigen Makronährstoffe (Proteine, Kohlenhydrate und Fette) grundsätzlich in ausreichender und ausgewogener Menge liefern – vorausgesetzt, Sie halten sich an die auf der Packung angegebenen Mengen.

Dennoch ist nicht jedes Trockenfutter gleich. Discountfutter hat zwar einen klaren Preisvorteil, aber auch Nachteile:

  • Herkunft und Qualität der Bestandteile sind nicht gesichert.
  • Dieses Futter ist oft zu stark mit Fetten und Salzen belastet und enthält zahlreiche Konservierungsstoffe.

„Premium"- oder „Gesundheits"-Trockenfutter bietet eine bessere Gewähr für Qualität und Herkunft der Zutaten sowie eine bessere Verdaulichkeit. Es ist zwar teurer, sichert Ihrem Hund aber langfristig eine bessere Gesundheit, und was Sie für Futter ausgeben, sparen Sie an Tierarztkosten.

Vom Preis abgesehen bedeutet es schlicht mehr Wohlbefinden für Ihren Hund. Achten Sie auch darauf, sich nicht vom ersten Blick auf den Preis leiten zu lassen: Hochwertigeres Futter enthält mehr essenzielle Nährstoffe und wird daher in geringerer Menge benötigt als Standardfutter. Der Preisunterschied fällt also deutlich kleiner aus, als es zunächst scheint.

Da Trockenfutter eine ausgewogene Ernährung bietet, sollten Sie Ihrem Hund möglichst keine Tischreste zusätzlich geben – oder nur ausnahmsweise.

Wenn Sie ihm hin und wieder eine Freude machen möchten, ersetzen Sie seine Trockenfutterration ausnahmsweise durch Nassfutter oder belohnen Sie ihn mit einem Hundesnack. Zucker und Schokolade sind unbedingt zu vermeiden.

Denken Sie schließlich daran, dass sich Ihr Hund bei guter Gesundheit wohler fühlt als vollgestopft mit geschmacklichen Ausnahmen. Wenn Sie zögern, ihm etwas anderes als seine gewohnte Tagesration zu geben, raten wir Ihnen, seine Gewohnheiten beizubehalten.

Für einen Welpen gilt das umso mehr. Er nimmt sehr schnell Essgewohnheiten an und behält sie in der Regel bis ins Erwachsenenalter. Wenn Sie Ihren Welpen daran gewöhnen, ausschließlich hochwertiges Trockenfutter zu fressen, schaffen Sie beste Voraussetzungen dafür, ihn sein Leben lang gesund zu halten.

Fazit

Die Ernährung ist ein entscheidender Faktor für die Gesundheit Ihres Hundes. Wir empfehlen Ihnen daher nachdrücklich, ihn mit Trockenfutter in Premiumqualität zu füttern, das auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist (Alter, Größe der Rasse, Aktivitätsniveau, besondere Umstände wie Übergewicht).

Nutzen Sie darüber hinaus unser Werkzeug zur Berechnung der Futterration, um zu erfahren, wie viel Trockenfutter Ihr Hund bekommen sollte.