Die Rasse Bullmastiff
Bullmastiff
Bullmastiff: der stille Wächter
Der Bullmastiff ist ein imposanter englischer Hund aus der Kreuzung von Bulldog und Mastiff. Ruhig, mutig und tief mit seiner Familie verbunden, ist er ein geborener Wächter mit überraschend sanftem Wesen zu Hause.
Herkunft des Bullmastiffs
Im 19. Jahrhundert in England entwickelt, wurde er von Wildhütern zum Festhalten von Wilderern ohne Verletzung eingesetzt. 1924 offiziell anerkannt.
Wesen und Charakter
Der Bullmastiff zeichnet sich aus durch:
- Ruhiges, gelassenes Wesen
- Starken Mut und Schutzinstinkt
- Große Sanftheit mit der Familie
- Natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden
Er bellt selten, handelt aber entschlossen, wenn nötig.
Erziehung und Sozialisierung
Intelligent, aber stur, braucht er von klein auf eine konsequente, kohärente und freundliche Erziehung. Frühe Sozialisierung ist essenziell, um den Schutzinstinkt zu lenken.
Gesundheit und Pflege
Der Bullmastiff hat mehrere Veranlagungen:
- Hüft- und Ellbogendysplasie
- Magendrehung
- Herzerkrankungen
- Krebs (Lymphom, Osteosarkom)
- Kurze Lebenserwartung (8-10 Jahre)
Sein kurzes Fell ist pflegeleicht (wöchentliches Bürsten). Hitzeempfindlich (brachyzephales Gesicht).
Der Bullmastiff in der Familie
In einer ruhigen, erfahrenen Familie ist er ein sanfter, schützender Begleiter. Gute Verträglichkeit mit den Kindern der Familie (unter Aufsicht, wegen Größe).
📌 Fazit
Imposant, ruhig und tief schützend, ist der Bullmastiff ein hervorragender Familienwächter für erfahrene Halter, die seine Größe managen können.